Breitbandinfrastrukturausbau

Die Stadt Gotha hat am 28. Februar 2017 einen Antrag auf Infrastrukturfördermittel zum Breitbandausbau beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Dem Antrag ging die Erstellung einer Studie, zum Breitbandausbau in der Gotha, voraus.
Ein Beratungsunternehmen aus Dresden wurde im vergangenen Herbst durch die Stadt Gotha beauftragt, die „weißen Flecken“ im Stadtgebiet zu untersuchen.
„Der größte Teil des Stadtgebietes ist, der Richtlinie des Bundesministeriums zu Folge, mit einem ausreichenden Breitbandinfrastruktur versorgt, dabei reden wir von mehr als 30 Mbit/s“ berichtet Oberbürgermeister Kreuch. „Aber das ist selbstverständlich nicht ausreichend, denn die rasant fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen, macht es zwingend erforderlich, dass der Ausbau weiter vorangetrieben wird“, fügt Oberbürgermeister Kreuch an.
Gerade in den Stadtrandlagen ist ein geförderter Ausbau der Breitbandinfrastruktur dringend geboten. Da in diesen Bereich viele Unternehmen ihren Sitz haben, und deren Breitbandversorgung in Teilen mehr als unzufriedenstellend ist. Die beantragten Fördermittel kommen vom Bund, das Land Thüringen hat sich in einem Schreiben an die Stadt zur finanziellen Unterstützung bekannt. Den Rest des notwendigen Betrages schießt die Stadt Gotha aus eigenen Mitteln hinzu.
„Gerade bei einem so wichtigen Thema, wie dem Breitbandausbau ist die Unterstützung des Landes enorm wichtig“, erklärt Oberbürgermeister Kreuch. „Eine zukunftsfähige Dateninfrastruktur ist einer der entscheidendsten Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte, und kann nicht alleine in der Verantwortung der Kommunen liegen. Daher sehe hier insbesondere das Land Thüringen in der Pflicht, die Kommunen finanziell beim Breitbandinfrastrukturausbau auch zukünftig zu unterstützen“, merkt Oberbürgermeister Kreuch an. Das kürzlich angekündigte Investitionsprogramm ist dabei ein Schritt in die richtige Richtung.